Vivendi Mobil
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Analysiert von App-foxy
Vivendi Mobil ist eine mobile Business-App von Connext Communication GmbH, die sich an Menschen richtet, die Informationen aus der Klientenarbeit nicht nur am Schreibtisch benötigen. Ich habe sie deshalb weniger wie eine klassische Büroanwendung betrachtet, sondern als Werkzeug für Situationen, in denen ein Smartphone oder Tablet näher am tatsächlichen Arbeitsort ist als ein PC. Genau darin liegt der interessante Ansatz: Die Anwendung möchte mehr sein als eine digitale Ablage, bleibt aber klar auf professionelle Abläufe rund um Klientinnen und Klienten ausgerichtet.
Die App ist kostenlos erhältlich und trägt die Altersfreigabe USK ab 12 Jahren. Sie wurde am 18.06.2025 veröffentlicht, läuft ab Android 8.0 und liegt in Version 26.8.1 vor. Mit über 10.000 Installationen ist sie kein Massenprodukt für den privaten Alltag, sondern eine spezialisierte Lösung. Mein Eindruck fällt entsprechend aus: Wer im sozialen, betreuenden oder organisatorischen Umfeld mit Vivendi arbeitet, kann einen praktischen mobilen Zugang gewinnen. Wer dagegen einfach Notizen, Termine oder Kontakte verwalten möchte, findet wahrscheinlich unkompliziertere Alternativen.
Lesbarkeit und Navigation im Arbeitsalltag
Bei einer App dieser Art entscheidet nicht zuerst das Aussehen, sondern ob ich in einem unruhigen Arbeitstag schnell die richtige Information finde. Vivendi Mobil wirkt in diesem Zusammenhang wie eine Erweiterung einer bestehenden Klientenakte. Der Nutzen entsteht also nicht durch einzelne spektakuläre Funktionen, sondern durch den Zusammenhang zwischen Person, Verlauf und aktueller Aufgabe. Das ist ein wichtiger Unterschied zu einer gewöhnlichen Notiz-App: Dort muss ich Informationen selbst strukturieren und später wieder zusammensuchen.
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Für mich ist die zentrale Stärke die Orientierung am konkreten Klientenfall. Statt mehrere lose Werkzeuge für Notizen, Kalender und Kommunikation nebeneinander zu verwenden, kann eine mobile Akte den Blick stärker auf die betreute Person lenken. Das hilft besonders dann, wenn ich vor einem Gespräch kurz den bisherigen Kontext brauche oder während eines Termins eine Information nachschlagen muss. Die entscheidende Frage ist nicht, ob die App viele Menüpunkte bietet, sondern ob sie mich ohne Umwege zur passenden Klienteninformation führt.
Auf einem Smartphone bleibt allerdings naturgemäß weniger Platz als auf einem großen Bildschirm. Lange Einträge, komplexe Verläufe oder umfangreiche Dokumentationen lassen sich auf einem kleinen Display schwerer überblicken. Ich würde Vivendi Mobil deshalb eher für den schnellen Zugriff, die mobile Ergänzung und die Arbeit am Ort des Geschehens einsetzen, nicht als alleinigen Ersatz für jede ausführliche Dokumentation am Arbeitsplatz. Auf einem Tablet dürfte die Übersicht angenehmer ausfallen, während ein kleines Smartphone bei dicht gefüllten Ansichten mehr Konzentration verlangt.
Für die Lesbarkeit ist auch der Nutzungskontext wichtig. Im ruhigen Büro kann ich mir Zeit nehmen, Inhalte sorgfältig zu prüfen. Im Flur, im Fahrzeug oder zwischen zwei Terminen brauche ich dagegen klare visuelle Hierarchien und möglichst wenig unnötige Schritte. Eine App für mobile Klientenverwaltung muss daher nicht nur Informationen anzeigen, sondern auch verhindern, dass ich in Eile versehentlich im falschen Fall lande. Ich würde mir vor jeder Einführung ansehen, wie deutlich aktuelle Person, Bereich und Arbeitsauftrag voneinander getrennt sind.
Ein realistischer Ablauf zwischen zwei Terminen
Ein typisches Szenario wäre für mich ein Außentermin: Ich komme bei einer betreuten Person an, möchte vor dem Gespräch den letzten relevanten Verlauf prüfen und anschließend eine kurze Dokumentation ergänzen. Mit einer herkömmlichen Papierakte müsste ich Unterlagen mitführen; bei einer allgemeinen Notiz-App müsste ich selbst darauf achten, alles korrekt zuzuordnen. Vivendi Mobil ist genau für die Lücke dazwischen interessant, weil die Information näher am Klientenfall bleibt.
Praktisch würde ich vor dem Termin nicht erst lange durch die Anwendung navigieren. Ich würde die benötigten Inhalte bereits im Kopf haben und die mobile Ansicht nur als Gedächtnisstütze verwenden. Nach dem Gespräch wäre es sinnvoll, Einträge möglichst zeitnah und knapp zu erfassen, solange die Details noch frisch sind. Das reduziert spätere Übertragungsfehler. Gleichzeitig sollte ich keine langen Texte unter Zeitdruck verfassen: Für ausführliche Formulierungen ist ein größerer Bildschirm mit Tastatur meist angenehmer.
Dieser Ablauf zeigt auch einen weniger offensichtlichen Vorteil: Mobile Akten können die Lücke zwischen tatsächlichem Kontakt und späterer Büroarbeit verkleinern. Das bedeutet nicht automatisch, dass jede Eingabe unterwegs besser ist. Der Gewinn entsteht dort, wo ein kurzer, kontextbezogener Zugriff genügt. Sobald die Aufgabe viel Vergleich, Korrektur oder längere Texte verlangt, kippt der Vorteil wieder zugunsten einer Desktop-Lösung.
Navigation für unterschiedliche Fähigkeiten
Menschen arbeiten nicht alle mit derselben Sehschärfe, Aufmerksamkeit oder Geschwindigkeit. Eine Oberfläche, die für geübte Nutzerinnen und Nutzer sofort verständlich ist, kann für andere trotzdem anstrengend sein. Bei Vivendi Mobil würde ich deshalb nicht nur prüfen, ob die Menüs logisch wirken, sondern auch, ob wichtige Informationen ohne feine Unterscheidungen erkennbar bleiben. Wenn Status, Warnung oder Auswahl hauptsächlich über Farbe vermittelt werden, kann das für Menschen mit Farbsehschwäche problematisch sein.
Ebenso wichtig ist die sprachliche Dichte. Fachbegriffe können im professionellen Umfeld sinnvoll sein, erhöhen aber die Einstiegshürde für neue Mitarbeitende, Aushilfen oder Personen, die selten mit der Anwendung arbeiten. Eine kurze interne Einführung ist daher keine Nebensache. Ich würde mit wenigen realen Beispielen üben: eine Klientenakte öffnen, einen Verlauf finden, einen Eintrag prüfen und die Ansicht wieder sicher verlassen. Gerade diese kleinen Abläufe zeigen schneller als eine allgemeine Präsentation, ob die App im Team verständlich ist.
Für Personen mit Konzentrationsschwierigkeiten kann ein klarer, wiederholbarer Ablauf hilfreich sein. Eine feste Reihenfolge wie „Person prüfen, aktuellen Eintrag lesen, Aufgabe erledigen, Dokumentation kontrollieren“ senkt das Risiko, dass wichtige Schritte übersprungen werden. Die App ersetzt dabei keine organisatorischen Regeln. Sie kann aber eine gute Grundlage sein, wenn das Team dieselben Begriffe und Arbeitswege verwendet.
Bedienung, Sinne und Zugang in wechselnden Situationen
Bei der mobilen Nutzung spielen motorische Bedingungen eine größere Rolle als im Büro. Ein Smartphone wird möglicherweise mit einer Hand gehalten, während die andere gerade gebraucht wird. Dazu kommen Handschuhe, Bewegung, Zeitdruck oder eine Umgebung, in der ich nicht dauerhaft auf das Display schauen kann. Für mich ist deshalb ein wichtiger Trade-off: Je mehr Eingaben erforderlich sind, desto weniger geeignet ist die App für spontane Nutzung unterwegs.
Kurze Interaktionen sind in solchen Situationen realistischer als lange Formulare. Wer beispielsweise nur einen bestehenden Verlauf kontrollieren muss, kann mit einem mobilen Zugang gut zurechtkommen. Wer viele Felder ausfüllen, Texte korrigieren oder mehrere Inhalte vergleichen soll, braucht dagegen eine stabile Sitzposition und ausreichend Zeit. Das ist keine Schwäche, die nur Vivendi Mobil betrifft, aber bei einer App für mobile Klientenarbeit fällt sie besonders ins Gewicht.
Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik sollten vor dem täglichen Einsatz testen, wie sicher sich Listen, Schaltflächen und Eingabefelder bedienen lassen. Kleine Ziele auf einem Smartphone können bei Zittern oder eingeschränkter Beweglichkeit anstrengend sein. Auch die Haltung des Geräts spielt eine Rolle: Ein Tablet bietet mehr Fläche, ist aber schwerer über längere Zeit zu halten. Ein Smartphone ist leichter mitzunehmen, verlangt dafür häufiger präzise Berührungen und mehr Wechsel zwischen Ansichten.
Für Nutzerinnen und Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen ist die Systemdarstellung des Geräts besonders relevant. Größere Schrift oder stärkere Kontraste können helfen, sofern die jeweilige Ansicht damit noch übersichtlich bleibt. Ich würde solche Einstellungen nicht erst im Ernstfall ausprobieren, sondern vorab mit typischen Arbeitsabläufen testen. Eine vergrößerte Darstellung ist nur dann hilfreich, wenn wichtige Schaltflächen nicht aus dem sichtbaren Bereich verschwinden oder Texte ständig horizontal verschoben werden müssen.
Auch die akustische Umgebung verändert die Zugänglichkeit. In einem ruhigen Raum kann ich Hinweise und Rückmeldungen leichter wahrnehmen als auf einem belebten Flur. Umgekehrt ist eine rein visuelle Kontrolle schwierig, wenn ich gerade mit einer Person spreche oder das Gerät nur kurz in der Hand halte. Deshalb sollte die App nicht als einzige Gedächtnisstütze für kritische Aufgaben dienen. Für sicherheitsrelevante oder zeitgebundene Abläufe braucht es zusätzlich klare Teamregeln und gegebenenfalls eine zweite Kontrollmöglichkeit.
Situativer Zugang statt ständiger Bildschirmarbeit
Ich sehe den größten praktischen Wert in kurzen, gezielten Zugriffen. Ein Beispiel wäre die Vorbereitung auf einen Besuch: Im Eingangsbereich prüfe ich den aktuellen Kontext, während ich mich anschließend auf das Gespräch konzentriere. Die App ist dann nicht der Mittelpunkt, sondern ein Werkzeug für einen bestimmten Moment. Diese Arbeitsweise ist für viele Menschen zugänglicher als der Versuch, die gesamte Dokumentation unterwegs zu erledigen.
Für Personen, die schnell von visuellen Reizen überfordert sind, kann ein klar begrenzter Ablauf angenehmer sein als eine lange Sitzung mit vielen offenen Informationen. Ich würde nur den unmittelbar nötigen Klientenfall öffnen, die Aufgabe erledigen und die Anwendung danach wieder schließen. Das ist zugleich ein guter Schutz gegen Verwechslungen. Je länger mehrere Ansichten parallel offen bleiben, desto schwieriger kann es werden, den Überblick zu behalten.
Menschen mit eingeschränkter Aufmerksamkeit profitieren möglicherweise von festen Zeitpunkten für die mobile Nutzung. Beispielsweise kann ein Team vereinbaren, dass Einträge direkt nach einem Kontakt ergänzt und später im Büro noch einmal geprüft werden. So wird die App nicht zu einem permanenten Unterbrecher. Der Nachteil ist ein zusätzlicher Kontrollschritt, aber dieser ist sinnvoll, wenn unterwegs nur kurze Notizen möglich sind oder die Umgebung keine konzentrierte Eingabe erlaubt.
Auch offline wirkende Alltagssituationen sollte man realistisch einplanen. In Gebäuden mit schlechtem Empfang, auf dem Weg zwischen Einrichtungen oder in abgeschirmten Räumen kann mobile Arbeit weniger reibungslos sein als am festen Arbeitsplatz. Ich würde daher vor dem Rollout prüfen, welche Arbeitsabläufe tatsächlich unterwegs funktionieren und welche besser auf später verschoben werden. Nicht jede mobile Ansicht muss jederzeit die vollständige Büroarbeit ersetzen.
Wo die üblichen Alternativen besser passen
Im Vergleich zu Papierakten bietet eine digitale Klientenakte den offensichtlichen Vorteil, dass Informationen nicht in mehreren Ordnern mitgeführt werden müssen. Papier kann jedoch in manchen Situationen schneller aufgeschlagen, mit handschriftlichen Markierungen versehen oder ohne Akku genutzt werden. Für Einrichtungen mit sehr einfachen Abläufen kann Papier deshalb weiterhin weniger Schulungsaufwand verursachen. Der Preis dafür ist eine schwächere Suche, schlechtere gemeinsame Aktualisierung und ein höheres Risiko, dass Unterlagen am falschen Ort liegen.
Eine allgemeine Notiz-App ist flexibler und oft schneller verstanden. Sie eignet sich für persönliche Erinnerungen, lose Gedanken oder Aufgaben, die keinen komplexen Klientenkontext benötigen. Genau diese Freiheit kann aber zum Problem werden, wenn mehrere Personen mit denselben Informationen arbeiten. Vivendi Mobil ist für mich dann die bessere Wahl, wenn die Dokumentation an einen professionellen Fall gebunden sein soll und nicht in privaten Notizen verstreut werden darf.
Ein klassisches Desktop-System bleibt überlegen, wenn große Datenmengen, lange Texte oder parallele Ansichten wichtig sind. Dort kann ich mit Tastatur und großem Monitor genauer arbeiten. Vivendi Mobil ergänzt diesen Arbeitsplatz, ersetzt ihn aber nicht automatisch. Wer ausschließlich am Schreibtisch arbeitet und keine mobilen Aufgaben hat, wird den zusätzlichen Zugang möglicherweise kaum nutzen.
Verbleibende Hürden bei einer inklusiven Nutzung
Die größte Hürde ist nicht unbedingt eine einzelne Bedienfunktion, sondern die Abhängigkeit vom jeweiligen Arbeitsumfeld. Eine App kann noch so nützlich sein: Wenn das Team keine einheitlichen Regeln für Einträge, Korrekturen und Zuständigkeiten hat, entstehen trotzdem Missverständnisse. Gerade bei Klienteninformationen muss klar sein, wer was wann dokumentiert und welche Angaben vor einem Gespräch geprüft werden.
Hinzu kommt die Lernkurve. Neue Mitarbeitende brauchen nicht nur eine Erklärung der Oberfläche, sondern ein Verständnis dafür, wie mobile Dokumentation in den gesamten Prozess passt. Ich würde keine Schulung auf das Öffnen der App beschränken. Sinnvoller ist ein Übungsfall, an dem die Person den kompletten Weg durchspielt: passenden Klienten auswählen, relevante Information lesen, eine kurze Ergänzung erstellen und anschließend kontrollieren, ob der Eintrag richtig zugeordnet wurde.
Für Nutzerinnen und Nutzer mit besonderen Unterstützungsbedarfen sollte die Einrichtung einen individuellen Test ermöglichen. Dabei geht es nicht um eine pauschale Aussage, ob die App „barrierefrei“ ist. Entscheidend ist, ob die konkrete Person mit ihren Einstellungen, Hilfsmitteln und Aufgaben sicher arbeiten kann. Größere Schrift, alternative Eingabemethoden oder ein Tablet können helfen, lösen aber nicht jedes Problem. Wenn eine Tätigkeit dauerhaft zu viele präzise Eingaben verlangt, ist eine andere Arbeitsverteilung möglicherweise die bessere Lösung.
Datenschutz und Diskretion gehören ebenfalls zur Zugänglichkeit, auch wenn sie nicht sofort als Bedienfrage auffallen. Eine mobile Klientenakte kann Arbeit erleichtern, bringt aber Informationen näher an Orte, an denen andere Menschen den Bildschirm sehen könnten. Ich würde deshalb eine klare Regel für das Sperren des Geräts, die Sichtbarkeit im öffentlichen Raum und die Nutzung in Gesprächen festlegen. Eine zugängliche Lösung muss nicht nur erreichbar, sondern auch verantwortungsvoll nutzbar sein.
Die Altersfreigabe ab 12 Jahren sagt wenig darüber aus, ob die Anwendung für jede berufliche Situation geeignet ist. Sie richtet sich nicht als Freizeit-App an Kinder oder Familien, sondern an einen professionellen Kontext. Wer eine Lösung für private Kontakte, einfache Aufgabenlisten oder persönliche Erinnerungen sucht, sollte sich nicht allein vom kostenlosen Preis leiten lassen. Kostenlos bedeutet hier nicht automatisch unkompliziert: Der eigentliche Wert hängt davon ab, ob Vivendi Mobil in die vorhandene Arbeitsumgebung passt.
Für wen sich die App lohnt
Ich würde Vivendi Mobil vor allem Teams empfehlen, die bereits mit Vivendi-nahen Abläufen arbeiten oder einen mobilen Zugang zu Klienteninformationen benötigen. Besonders sinnvoll erscheint mir die App für Mitarbeitende, die zwischen mehreren Orten wechseln, vor Gesprächen kurz Informationen prüfen oder Dokumentation näher am tatsächlichen Kontakt erledigen möchten. Auch für Menschen, die Papierakten unpraktisch finden, kann die mobile Form einen spürbaren Unterschied machen.
Weniger passend ist sie für Einzelpersonen ohne institutionellen Klientenprozess. Wer nur Termine, Einkaufslisten oder persönliche Notizen verwalten will, braucht keine spezialisierte Aktenlogik. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl für Teams empfehlen, die ausschließlich umfangreiche Berichte am Desktop schreiben und kaum unterwegs arbeiten. In diesem Fall kann eine gut etablierte Bürosoftware weniger Umstellung bedeuten.
Vor der Entscheidung würde ich drei Dinge praktisch testen: Wie schnell findet eine neue Person den richtigen Klientenfall? Wie gut lässt sich ein kurzer Eintrag mit den eigenen motorischen und visuellen Voraussetzungen erstellen? Und was passiert, wenn die Umgebung laut, hektisch oder technisch ungünstig ist? Diese Tests sind aussagekräftiger als ein kurzer Blick auf die Startansicht. Sie zeigen, ob die App im echten Alltag unterstützt oder nur auf dem Papier mobil wirkt.
Mein inklusives Fazit zur mobilen Klientenakte
Mein Eindruck von Vivendi Mobil ist insgesamt positiv, aber bewusst nicht vorbehaltlos. Die Anwendung trifft einen konkreten Bedarf: Klientenbezogene Informationen sollen dort verfügbar sein, wo Betreuung und Beratung tatsächlich stattfinden. Der kostenlose Zugang, die Unterstützung älterer Android-Geräte ab Version 8.0 und die aktuelle Version 26.8.1 machen den Einstieg technisch vergleichsweise niedrigschwellig. Der entscheidende Nutzen entsteht jedoch erst durch passende Abläufe, Schulung und eine verantwortungsvolle Nutzung.
Aus Sicht unterschiedlicher Fähigkeiten gefällt mir besonders der mobile Ansatz, weil er den Zugang zu Informationen nicht auf einen festen Schreibtisch beschränkt. Gleichzeitig darf man Mobilität nicht mit automatischer Barrierefreiheit gleichsetzen. Kleine Displays, präzise Eingaben, wechselnde Licht- und Geräuschbedingungen sowie die Konzentration auf sensible Daten bleiben reale Herausforderungen. Wer diese Punkte vorab mit echten Arbeitsfällen prüft, kann besser einschätzen, ob Smartphone, Tablet oder Desktop jeweils die richtige Rolle übernehmen.
Ich würde die App einem Freund empfehlen, der in einem betreuenden Team arbeitet und regelmäßig zwischen Klienten, Einrichtungen und Büro wechselt. Für ihn kann sie eine wertvolle Verbindung zwischen persönlichem Kontakt und Dokumentation sein. Ich würde aber ebenso deutlich sagen: Sie ist kein Ersatz für gute Organisation, keine universelle Notiz-App und nicht automatisch die beste Lösung für jede Person. Die faire Empfehlung lautet deshalb: Vivendi Mobil ausprobieren, aber die Entscheidung an konkreten Arbeitswegen und individuellen Zugangsbedürfnissen festmachen.
Häufig gestellte Fragen zu Vivendi Mobil
01Was ist Vivendi Mobil und für wen eignet sich die App?
Vivendi Mobil ist eine mobile Anwendung für Mitarbeitende und Einrichtungen, die mit der Vivendi-Software arbeiten. Je nach freigeschalteten Modulen können beispielsweise Dienstpläne, Arbeitszeiten, Nachrichten, Abwesenheiten oder organisatorische Informationen abgerufen werden. Die App richtet sich daher nicht primär an private Nutzer, sondern an Personen, deren Arbeitgeber oder Einrichtung Vivendi Mobil unterstützt und den entsprechenden Zugang eingerichtet hat.
02Welche Voraussetzungen benötige ich, um Vivendi Mobil nutzen zu können?
Für die Nutzung benötigen Sie in der Regel einen gültigen Zugang, der von Ihrem Arbeitgeber oder der zuständigen Einrichtung bereitgestellt wird. Außerdem ist ein kompatibles Android- oder iOS-Gerät mit Internetverbindung erforderlich. Welche Funktionen verfügbar sind, hängt von der eingesetzten Vivendi-Version, den aktivierten Modulen und den individuellen Berechtigungen ab. Ohne eine entsprechende Freischaltung lässt sich die App nur eingeschränkt oder gar nicht verwenden.
03Welche Funktionen bietet Vivendi Mobil im Arbeitsalltag?
Der genaue Funktionsumfang kann je nach Einrichtung unterschiedlich sein. Typischerweise ermöglicht Vivendi Mobil den Zugriff auf persönliche Dienstpläne, Arbeitszeiten, Schichtinformationen, Urlaubs- oder Abwesenheitsanträge sowie interne Mitteilungen. In manchen Konfigurationen können Mitarbeitende auch Dienste tauschen, Verfügbarkeiten melden oder Dokumente einsehen. Vor dem Download sollten Sie deshalb prüfen, welche Funktionen Ihre Einrichtung tatsächlich aktiviert und unterstützt.
04Sind meine persönlichen Daten und Arbeitsinformationen in Vivendi Mobil geschützt?
Da Vivendi Mobil mit dienstlichen und teilweise personenbezogenen Informationen arbeitet, spielt der Datenschutz eine wichtige Rolle. Die Sicherheit hängt unter anderem von der Konfiguration durch den Betreiber, den verwendeten Zugangsdaten und dem Schutz Ihres Smartphones ab. Verwenden Sie ein sicheres Passwort, geben Sie Ihre Zugangsdaten nicht weiter und aktivieren Sie Gerätesperre oder biometrische Anmeldung. Bei Fragen zur Datenverarbeitung wenden Sie sich an Ihre Einrichtung.
05Was kann ich tun, wenn die Anmeldung oder die Synchronisierung nicht funktioniert?
Überprüfen Sie zunächst Ihre Internetverbindung und kontrollieren Sie, ob Benutzername und Passwort korrekt eingegeben wurden. Ein Neustart der App oder des Geräts kann vorübergehende Probleme beheben; außerdem sollte die Anwendung aktuell sein. Falls Dienstpläne oder Nachrichten nicht synchronisiert werden, kann eine Störung des zentralen Systems vorliegen. Wenden Sie sich anschließend an den internen Vivendi-Administrator oder den Support Ihrer Einrichtung, da dieser Zugänge prüfen und zurücksetzen kann.
Vorteile
- Übersichtliche Verwaltung von Mobilfunkvertrag und Verbrauch
- Rechnungen und Vertragsdaten schnell in der App einsehbar
- Verbrauchsanzeige hilft
- das Datenvolumen im Blick zu behalten
- Kundenservice und wichtige Kontaktmöglichkeiten zentral erreichbar
- Praktische Self-Service-Funktionen sparen Wartezeit beim Support
Nachteile
- Einige Funktionen sind nur mit einem aktiven Vivendi-Mobil-Konto nutzbar
- Benachrichtigungen zu Verbrauch oder Rechnungen können verzögert eintreffen
- Die App bietet vermutlich weniger Optionen als das vollständige Kundenportal
- Bei Wartungsarbeiten oder Serverproblemen ist der Zugriff eingeschränkt
- Nicht alle Vertragsänderungen lassen sich direkt mobil durchführen
Vivendi Mobil
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